Die öffentlich geförderten Quartiertreffpunkte Basel machten deutlich, dass sie bei der Wahrnehmung der Öffentlichkeitsarbeit konkrete und wirkungsvolle Unterstützung brauchen. Die
Kontaktstelle für Quartierarbeit des Präsidialdepartements des Kantons Basel–Stadt hat diesen Ball aufgenommen und zu diesem Zweck eine „Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit Quartiertreffpunkte“ ins Leben gerufen – gemeinsam mit je einer VertreterIn der Trägerschaften und der StellenleiterInnen sowie einem externen Kommunikationsfachmann.
Partizipativer ProzessIn einem partizipativen Prozess (Sept. 2002 bis März 2003), in den die Trägerschaften und StellenleiterInnen einbezogen wurden, hat die „Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit Quartiertreffpunkte“ eine Bestandesaufnahme durchgeführt und daraus ein bedarfgerechtes Kommunikationskonzept erarbeitet. Dieses Konzept wird den Quartiertreffpunkten Basel als praktischer Leitfaden zur Verfügung gestellt.
ErgebnisDas Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Dachmarke „Quartiertreffpunkte Basel“ für die öffentlich geförderten Quartiertreffpunkte. Diese neu geschaffene Dachmarke knüpft an am Konzept Quartiertreffpunkte Basel-Stadt und den dazugehörigen Rahmenrichtlinien vom 31. März 2000. Sie dient dazu, das Gemeinsame zu stärken und die Quartiertreffpunkte Basel als lebendigen Ort für einen nachbarschaftlichen Lebens- und Begegnungsraum in der Öffentlichkeit zu verankern.
Ausdruck dieser gemeinsamen Anstrengungen ist eine gemeinsame Broschüre, die im Juni 2003 erscheint, und dieser gemeinsame Internetauftritt.
InternetsiteDie Internetseite www.quartiertreffpunktebasel.ch löst die bisherige Seite www.elternkindzentren.ch ab. Diese Seite wurde auf Initiative von Daniela Hager in freiwilligem Engagement entwickelt und aktualisiert. Dank ihr wuchs das Bewusstein für die Bedeutung einer gemeinsamen Internetseite. Die neue Site berücksichtigt neue Bedürfnisse und Anforderungen und sie fügt sich in den gemeinsamen Auftritt unter der neuen Dachmarke ein.
ModellcharakterDank der organisatorischen und finanziellen Unterstützung durch den Kanton sowie den Beitrag der einzelnen Trägerschaften (ein Prozent des Subventionsbeitrages) konnte das Projekt realisiert werden.
Die ganze Durchführung hat Modellcharakter im Zusammenspiel von privaten Trägerschaften und der öffentlichen Hand. Es war allen Beteiligten bewusst, dass hiermit etwas Neues gewagt wurde. Ein Experiment, das den eingeschlagenen Weg zur Stärkung der Quartierarbeit entschlossen weiterführen will. Nur Dank des breiten Mittragens und der Bereitschaft, etwas Gemeinsames zu entwickeln, war dieses Ergebnis möglich.
Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit
Quartiertreffpunkte Basel